Staatsterror in Myanmar. Neuer Artikel in “Blätter”

Felix Girke und ich haben über Staatsterror in Myanmar geschrieben für “Blätter für deutsche und internationale Politik”. Darin diskutieren wir, unter anderem, wer die Civil Disobedience Movement (CDM) trägt und was die Ziele der sozialen Bewegung sind. Wir setzen diese in Bezug zu einer Reihe von Protest- und Widerstandsbewegungen in Myanmar, die bis in die Kolonialzeit zurückreichen. Neben der zentralen Rolle von Aung San in der Unabhängigkeitsbewegung der 1920ger und 1930ger Jahre weisen wir auf die kontinuierliche Bedeutung von Studierenden in allen sozialen Bewegungen hin.

Wir stellen die Komplexität der Verfassung Myanmars von 2008 heraus und wie es der tatmadaw, die Streitkräfte, geschafft haben, selbst in einer zivilen demokratischen Regierung die Macht weiterhin auf sich zu zentrieren. Das Überwinden des jetzigen Staatsstreichs sehen wir als Herkulesaufgabe an, bei der hauptsächlich die Bevölkerung des Landes selbst gefragt sein wird angesichts der oft lethargisch agierenden internationalen Organe wie der UN. Aus dem Land wird mit zunehmendem Terror jedoch der Ruf immer lauter, den Worten des Entsetzens angesichts des brutalen Vorgehens des Militärs gegen die eigene Bevölkerung auch Taten folgen zu lassen.

Der Text ist für die nächsten Wochen noch hinter eine paywall, dann aber frei zugänglich.